Kennenlernen

Gemeinsam für eine bessere Behandlung kämpfen – die Idee der Stiftung

Die Behandlung von Kinderrheuma muss noch besser und sicherer werden

Für die Erforschung von Kinderrheuma wird noch immer viel zu wenig getan. Genau hier engagiert sich die Kinderrheumastiftung Sabine Löw und dafür benötigen wir Ihre Hilfe.
Heute können die meisten Patienten durch moderne Therapieverfahren gut behandelt werden. Ziel ist es, die Entzündung möglichst komplett zu stoppen und den Kindern eine unbeschwerte Entwicklung zu ermöglichen. Eine komplette Heilung kann leider nur in wenigen Fällen erreicht werden.

Warum ist Therapieforschung so wichtig?

  1. Neu- und Weiterentwicklung von Therapien: Noch immer können nicht alle Patienten ausreichend gut behandelt werden. Wenn innere Organe mitbetroffen sind oder sich die Entzündung nicht kontrollieren lässt, kann Kinderrheuma sogar lebensgefährdend werden. In vielen Fällen führt es zu langfristigen Schäden und Behinderungen. Hier ist die Entwicklung neuer Behandlungsansätze erforderlich.
  2. Aufbau von Netzwerken: Viele kinderrheumatologische Erkrankungen sind so selten, dass Kooperation der Zentren in wissenschaftlichen Netzwerken wichtig ist, um Behandlungsstrategien weiter zu entwickeln.
  3. Sicherheit der Therapie: Therapien können, gerade bei Heranwachsenden, mit Nebenwirkungen verbunden sein. Um dies frühzeitig zu erkennen sind Register notwendig, in denen langfristig die Behandlungsdaten der Kinder gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Lernen Sie unsere Projekte näher kennen. Sie können projektbezogen spenden, oder Sie stellen Ihre Spende der Stiftung zur Verfügung. Ein Expertenteam wird dann entscheiden, in welchem Projekt ihre Spende verwendet wird. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Sabine Löw und der Zweck ihrer Stiftung

„Tun sie mit der Stiftung etwas für eine bessere Behandlung und eine bessere Zukunft rheumakranker Kinder.“ Dies ist der Auftrag  der Stifterin Frau Dr. Sabine Löw. Sie selbst war eine engagierte Allgemeinärztin in Norddeutschland, die sich auf Palliativmedizin spezialisiert hatte. Mit 57 Jahren erfuhr sie von ihrer eigenen unheilbaren Krebserkrankung. Sie wusste, dass sie nur noch wenige Monate zu leben hatte. Sie hatte keine eigenen Kinder, aber kranke Kinder lagen ihr sehr am Herzen.
Sie beschloss, dass ein Großteil ihres Vermögens Kindern mit rheumatischen Erkrankungen zu einer besseren Behandlung verhelfen sollte. Durch Zeitungsartikel und einen Fernsehbeitrag war sie auf das Thema Kinderrheuma und die Fachgesellschaft (GKJR) aufmerksam geworden.
So keimte die Idee den Grundstein einer Stiftung zu legen, die es der deutschen Kinderrheumatologie ermöglichen soll, Projekte zum besseren Verständnis und/oder Behandlung rheumatischer Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters zu unterstützen. Leider konnte Frau Dr. Löw die Gründung der von ihr ins Leben gerufenen Stiftung nicht mehr erleben. Sie verstarb am 28. März 2018 an den Folgen ihrer Erkrankung – tapfer bis zum Schluss und voller Hoffnung den Kindern eine bessere Zukunft zu schenken.