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Brückenschlag zwischen Forschung und Klinik:

Rückblick auf die SLS-Forschungsakademie in Münster

 

Innovation als Antwort auf eine unterschätzte Krankheit:

Wenn Kinder unter geschwollenen Gelenken und chronischer Erschöpfung leiden, ist die Diagnose Rheuma für Familien oft ein Schock. Obwohl etwa jedes 500. Kind betroffen ist, bleibt die Erkrankung im öffentlichen Bewusstsein oft unsichtbar. Um genau hier anzusetzen, brachte die Sabine Löw Stiftung in der vergangenen Woche erneut führende Köpfe aus Klinik und Grundlagenforschung in Münster zusammen. Die 2. Kinderrheumatologische Forschungsakademie markierte dabei einen entscheidenden Schritt: Weg vom isolierten Fachwissen, hin zu einer vernetzten Versorgung, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse ohne Zeitverlust ans Krankenbett bringt.

Ein unsichtbares Leiden im Fokus 

Geschwollene Gelenke, extreme Abgeschlagenheit und Muskelschwäche – was viele nur mit dem Alter assoziieren, gehört für zahlreiche Kinder und Jugendliche zum Alltag. Die Behandlung ist oft langwierig, und bleibende Behinderungen sind ohne moderne Therapie keine Seltenheit.

In der Mensa am Aasee nutzten rund 60 renommierte Expertinnen und Experten die zwei Tage in der Westfalenmetropole, um translationale Ansätze direkt in die Praxis zu überführen.

Wissenschaftliche Exzellenz und starke Netzwerke 

In hochkarätigen Vorträgen wurden aktuelle Projekte präsentiert und im Expertenkreis kritisch eingeordnet. Das Programm bot tiefe Einblicke in:

  • Immunologische Mechanismen: Neue Erkenntnisse über die Ursachen rheumatischer Erkrankungen.
  • Real-World-Daten: Die Bedeutung valider Daten aus dem Behandlungsalltag für die Forschung.
  • Kooperative Netzwerke: Stärkung der Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum.
  • Moderne Austauschformate: Innovative Wege der Wissensvermittlung und Lehre.

Ein starker Impulsgeber für die Pädiatrie 

Organisiert wurde die Akademie von der Klinik für Pädiatrische Rheumatologie und Immunologie des Universitätsklinikums Münster in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsstiftung Münster, welche die Sabine-Löw-Stiftung verwaltet. Gemeinsam wird das Ziel verfolgt, Spenden direkt in wissenschaftliche Projekte zu leiten, um die Versorgung stetig zu verbessern.

Ausblick: Aufgrund der hervorragenden Resonanz ist die nächste Forschungsakademie bereits für September 2027 geplant. Dann soll das Format sogar noch wachsen: Angedacht ist eine gemeinsame Ausrichtung mit der Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) in Münster.


Dankeschön: Wir danken allen Referierenden, Teilnehmenden und Unterstützenden für zwei inspirierende Tage voller fachlichem Tiefgang und engagiertem Austausch.

Weiterführende Informationen und Impressionen: Beitrag der Universitätsgesellschaft Münster | Pressemitteilung

Spenden

Mit Ihrer Hilfe kann die Kinderrheumastiftung Sabine Löw sehr viel bewirken. Denn die Stiftung ist dem Ziel verpflichtet, Kinderrheuma für alle Kinder zu besiegen. Dafür fördert sie rheumatologische Forschung und setzt sich für eine bessere Versorgung von Kindern mit Rheuma ein, vor allem durch Förderung wissenschaftlicher Projekte. Durch Unterstützung der Forschung wirkt Ihre Spende nachhaltig und verbessert die Zukunft der an Rheuma erkrankten Kinder. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Kuratoriums verbürgen sich für die Qualität aller Aktivitäten der Kinderrheumastiftung.

Wir möchten Sie für das Anliegen der Kinderrheumastiftung Sabine Löw gewinnen und sind dankbar für jeden einzelnen Beitrag. Werden Sie Spender und Förderer und damit Teil der Aktivitäten, Projekte und Erfolge der Kinderrheumastiftung. Unterstützen Sie die Arbeit der Kinderrheumastiftung und schenken Sie den Kindern Hoffnung und Zukunft!

„Kein Kind sollte unter Rheuma leiden müssen“

Die Kinderrheuma-Erkrankung seiner Tochter hat auch das Leben des TV-Moderators Jörg Pilawa verändert. Er engagiert sich als Schirmherr für die Kinderrheuma Stiftung Sabine Löw, weil er Kindern mit derartigen Erkrankungen helfen will. Die Forschung zu Kinderrheuma in Deutschland zu fördern, ist dem Hamburger eine Herzensangelegenheit.
„In Deutschland gibt es zahlreiche hervorragende Kinderrheumatologinnen und –rheumatologen, die sich bereits vernetzt haben und gemeinsam an den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten forschen“. Vorbilder aus anderen schweren Krankheiten haben gezeigt, dass die Sammlung von Daten in Registern, die Vereinheitlichung von Behandlungsprotokollen und die Durchführung gemeinsamer Studien zu einer Optimierung der Behandlungswege führen. „Die Kinderrheuma Stiftung Sabine Löw kann durch Förderung der Forschung einen ganz entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche in Zukunft besser behandelt werden.“